DACHDECKERINNUNG MÜNCHEN - OBERBAYERN

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DATEN UND FAKTEN ZUR AUSBILDUNG

 

Wie sieht

die Ausbildung

aus?

Was sind die  Haupttätigkeiten?

Wie sieht

die Ausbildung aus?

Welche

Voraussetzungen brauche ich?

Wie sieht

die Ausbildung aus?

Was ist

sonst noch

interessant?

Was ist das

Besondere am Dachdeckerberuf?

Wie sieht

die Ausbildung aus?

Aufgaben

und Tätigkeiten

im Einzelnen

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Wie sieht die Ausbildung aus?

 

Dauer: 3 Jahre (Wenn du die mittlere Reife, das Abitur oder schon eine Berufsausbildung gemacht hast, sind es nur 2 Jahre.)

 

Ausbildungsort: 14 Wochen bist du in der Überbetrieblichen Ausbildung, die restliche Zeit in deinem Ausbildungs­betrieb. Der Besuch der Berufsschule gehört natürlich auch dazu. 

 

Ausbildungsgehalt: Überdurchschnittlich – 650/800/1.050 Euro verdienst du im 1./2./3. Lehrjahr und damit deutlich besser als Azubis in anderen Berufen (Stand Oktober 2016).

        

Abschluss: Nach bestandener Prüfung bist du Dachdecker-Geselle oder Dachdecker-Gesellin.

 

Weitere Infos über die Ausbildung hier.

 

Was sind die  Haupttätigkeiten?

 

Mit einem Wort: Vielseitig.

Heute ein Flachdach, morgen der Ausbau eines Dachgeschosses mit Wärmedämmung. Dann eine Solaranlage oder eine Dachbegrünung. Auf der nächsten Baustelle eine tolle Fassadenbekleidung oder eine kleine Reparatur an Regenrinne oder Schornstein. Und noch viel mehr!

 

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Was ist das Besondere am Dachdeckerberuf?

 

Du arbeitest im Team, aber trotzdem ist dein persönliches Können gefragt. Die Aufgaben sind abwechslungsreich und man kommt durch die verschiedenen Baustellen viel herum. Du lernst viele Leute kennen und der Kontakt zu den Kunden macht absolut Spaß.

 

Welche Voraussetzungen brauche ich?

 

Du solltest gerne an der frischen Luft sein, denn meistens arbeiten Dachdecker nun mal draußen. Natürlich muss auch mal zugepackt werden, das ist klar. Aber du musst kein Muskelprotz sein – im Handwerk ist Köpfchen gefragt. Die Maschinen erledigen die wirklich schwere Arbeit. Übrigens gibt es auch viele Dachdeckerinnen.

 

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Was ist sonst noch interessant?

 

Es gibt seit dem 1. August 2016 eine neue Ausbildungsordnung, die auch die Veränderungen im Berufsbild des Dachdecker aufgreift. So kommt zum Beispiel dem Bereich Energietechnik mehr Bedeutung zu. Die offizielle neue Ausbildungsverordnung findet Ihr hier: 
 

Wegen der Vielseitigkeit des Dachdeckerberufes kann man sich auch gut durch Weiterbildung spezialisieren und wird so zum gefragten Experten. Im Unternehmen kann man Vorarbeiter oder Kolonnenführer werden. Oder du machst nach ein paar Jahren Berufserfahrung sogar deinen Meister. Das ist auch für Frauen super interessant.
 

Im Dachdeckerhandwerk gibt es für jeden eine lohnende berufliche Perspektive, auch bei den Herstellern oder dem Bedachungshandel als Berater. Auch interessante Weiterbildungen sind möglich, zum Beispiel zum Gebäude-Energieberater oder Manager im Dachdeckerhandwerk. Und sogar Studiengänge in den Bereichen Bauingenieurwesen, Architektur oder Energie- und Gebäudetechnologie bieten sich an. Also: Für jeden ist etwas dabei!

 

Aufgaben und Tätigkeiten im Einzelnen

 

  • Steildacharbeiten

  • Flachdacharbeiten und Bauwerksabdichtungen

  • Fassadenarbeiten

  • Anfertigung und Montage von Blechabdeckungen und Verkleidungen

  • Reparatur-, Wartungs- und Sanierungsarbeiten an Dächern, Abdichtungen und Fassadenbekleidungen

  • Blitzschutzanlagen für den äußeren Blitzschutz

  • Dachfenster, Fertiggauben, Lichtkuppeln, Lichtbänder, Laufanlagen, Regenrinnen

  • Kaminanschlüsse, Schneefanggitter und andere Schutzvorrichtungen

  • Energiesammler und -Umsetzer (z.B. Sonnenkollektoren und Photovoltaik-Elemente) in Dach- und Wandflächen

  • Anlage von Gründächern

  • Energetische Sanierungen

  • Be- und Verarbeiten von Holz und Holzwerkstoffen sowie Herstellen von Holzbauteilen. Holzkonstruktionen, insbesondere für Dachstühle und Fachwerkwände, herstellen.